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Chronische Myelomonozytäre Leukämie (CMML)

Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Thaler

Klinikum Wels-Grieskirchen - Einrichtung der Kreuzschwestern und Franziskanerinnen
Abteilung für Innere Medizin IV Schwerpunkte Hämatologie und internistische Onkologie, Nephrologie und Dialyse, Palliativmedizin und Remobilisation/Nachsorge

Grieskirchner Straße 42
4600 Wels
Oberösterreich

+43-7242-4153451
+43-7242-4153774
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Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Thaler ist in dieser Abteilung Abteilungsleiter.

„Die Chronische Myelomonozytäre Leukämie ist eine seltene bösartige Knochenmarkerkrankung, die von einer Knochenmarkstammzelle ausgeht. Dadurch kommt es zu einer Vermehrung der Monozyten; die normale Blutbildung wird verdrängt", beschreibt Univ.-Prof. Josef Thaler.

Die Chronische Myelomonozytäre Leukämie im Überblick (CMML)

Was ist die Chronische Myelomonocytäre Leukämie (CMML)?

Die CMML ist eine bösartige Knochenmarkerkrankung, die ihren Ausgang von einer Knochenmarkstammzelle nimmt. Es resultiert eine Vermehrung der Monozyten, einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Die normale Blutbildung wird schließlich verdrängt.

Epidemiologische Zahlen

Genaue Zahlen über die Häufigkeit der Erkrankung existieren nicht. Sie ist selten und tritt mit einer Inzidenz von etwa ein bis drei pro 100.000 Menschen pro Jahr auf. Die CMML ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters, das mediane Alter bei Diagnosestellung beträgt 65 – 75 Jahre. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen, die Ursache dafür ist unklar.

Vorsorge, Früherkennung

Spezielle Vorsorge und Früherkennungsmaßnahmen sind derzeit nicht etabliert.

Symptome

Symptome ergeben sich meist aus den Veränderungen im Blutbild:

  • Schwäche und Müdigkeit bedingt durch eine Anämie (Verminderung der roten Blutkörperchen)
  • Blutungen bedingt durch eine Verminderung der Thrombozyten (Blutplättchen)
  • Infektionen bedingt durch eine Verminderung der Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

Beschwerden durch eine vergrößerte Milz (Splenomegalie) oder vergrößerte Leber (Hepatomegalie) kommen in unterschiedlicher Häufigkeit vor.