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Hauptinhalte

Venenthrombose

Ao. Univ.-Prof. Dr. Sabine Eichinger-Hasenauer

Universitätsklinik für Innere Medizin I - Medizinische Universität Wien
Klinische Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie

Währinger Gürtel 18-20
1090 Wien

+43-1-404004410
+43-1-404004030

www.haematologie-wien.at
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Öffnungszeiten: von Montag bis Freitag 08:00 - 17:00 Uhr

„Unter einer Venenthrombose versteht man das Entstehen eines Blutgerinnsels (Thrombus) in einer Vene. Durch eine Thrombose kommt es zu einer Behinderung des Blutflusses im betroffenen Blutgefäß", sagt Univ. Prof. S. Eichinger.

Diagnose & Behandlung

Diagnose

Zur Diagnose der Venenthrombose ist die klinische Untersuchung alleine nicht ausreichend. Die Diagnostik erfolgt durch eine Blutabnahme (Bestimmung des D-Dimers) und durch ein bildgebendes Diagnoseverfahren. Dieses ist in der Regel eine Ultraschalluntersuchung der betroffenen Körperregion. In seltenen Fällen ist auch eine Kontrastmitteluntersuchung der Venen erforderlich (Phlebographie).

Wie bei der Venenthrombose ist auch bei der Lungenembolie die klinische Untersuchung alleine nicht ausreichend. Die Diagnostik erfolgt durch eine Blutabnahme (Bestimmung des D-Dimers), durch eine Computertomographie der Lunge und/oder durch einen Lungenszintigraphie (Darstellung der betroffenen Abschnitte in der Lunge nach Verabreichung einer radioaktiv markierten Substanz in die Vene).

Behandlung

Die Behandlung der Venenthrombose und der Lungenembolie muss rasch erfolgen, um eine lebensbedrohliche Komplikation wie z. B. eine (nochmalige) Lungenembolie zu verhindern. Die Behandlung besteht in der Verabreichung eines blutverdünnenden Medikaments. Meist wird die Therape mit Injektionen unter die Haut (Heparin: Lovenox, Fragmin) begonnen. Gleichzeitig werden Tabletten (orale Antikoagulantien: Marcoumar, Sintrom) verabreicht. Die Wirkung der Tabletten muss mit Blutuntersuchungen kontrolliert werden (INR- oder Thrombotest-Bestimmung). Meistens können die Injektionen nach ca. 1 Woche beendet werden. Die Tabletten werden noch einige Monate verabreicht. In seltenen Fällen, z. B. bei Patienten mit sehr hohem Thromboserisiko oder mehreren Thrombosen, wird die blutverdünnende Therapie über lange Zeit durchgeführt.